Der Widerstand gegen Google Street View mehrt sich. Doch wie seht ihr das? Legt ihr Widerspruch ein, ist es euch egal oder begrüßt Street View sogar?
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Gepostet unter Umfragen
Bei der aktuellen “Frage der Woche” geht es diesmal ums Geld bzw. um euren Verdienst.
Wieviel verlangt ihr pro Stunde als Webdesigner für eure Leistungen?
Erstellt am: 26.07.2008 um 11:04 Uhr Gelesen: 21227 · heute: 25 · zuletzt: 2. September 2010 Kategorie: Umfragen Tags: Votings und Umfragen Reaktionen: 32 Reaktionen | Kommentar verfassen Trackback URL
32 Reaktionen auf “Wieviel verlangt ihr pro Stunde als Webdesigner?”
Hi,
leider ist das was ich “verlange” und das was ich “bekomme” nicht immer gleich
Und beides ist weit weg von dem was ich verdienen sollte….
Grüße Oliver
Da muss ich Oliver zustimmen
Besonders Schlimm wird es, wenn man als “Web-Designer” anfängt auch Webapplikationen zu entwickeln und umzusetzen!
Ja Zahlen auf den Tisch!
Ich würde mal sagen, das hängt vom Kunden ab, denn ich kenne wenige Menschen die dafür nach Stunden bezahlt werden. Meistens gibt es einen ungefähren Festpreis und je nach Effizienz errechnet sich ein Stundensatz, wobei man da auch schnell mal bei 10 EUR netto liegen kann und es ärgerlich wird. Andererseits kann man sich evtl. dann mit einem beherzteren Projekt besser verkaufen oder auch empfehlen / empfehlen lassen.
Oh mann! Hier haben tatsächlich Leute mehr als 80 EUR angegeben. Als Freelancer???? Wer zum Henker zahlt das, vielleicht in Lichtenstein oder auf den Inseln aber doch nicht wirklich oder?
Oder bauen die nebenbei YouTube delicious Google Applikationen? Checkt mal MyHammer, da werdet ihr eingenordet. Es ist ein hartes Brot und 25 EUR netto sind würde ich sagen so etwas wie die Regel, gleiches gilt auch für Grafiker!
Oder meint man da im Auftrag der Agentur, die das berechnet, denn das ist Schmu. IT-Techniker kommen auch für 150-200 EUR die Stunden in Firmen rein, sie sehen aber brutto nur ein Drittel davon.
@Tim: Du willst jetzt nicht wirklich MyHammer als Vergleich nutzen oder? In meinen Augen ist MyHammer etwas für Leute die anderweitig keine Arbeit bekommen. Sorry aber was dort abgeht ist Lohndumping vom feinsten. Viel haben wollen, aber nix zahlen…
Qualität gibt es einfach nur ab einem bestimmten Preis. Ich habe es mir schon längst abgewöhnt mich zu billig zu verkaufen. Am Ende ärgert man sich meist über sich selbst und seine “Dummheit”.
Ich habe mir meine Kundschaft über Jahre hinweg durch reine Mundpropaganda (Empfehlungen) aufgebaut und fahre sehr gut damit.
Ist schon klar was MyHammer ist, nämlich eine Gefahr für viele Berufsstände.
Nur wem verkaufst du über Mundpropaganda 80 EUR Stundenlohn wenn Dutzende für 25 EUR oder für Festpreis im Haifischbecken Webdesign arbeiten (jedenfalls in städtischen Regionen und Ballungsgebieten). Qualität gut und schön, aber HTML/CSS ist bspw. keine Hexerei. Ein knappes CMS dazu auch nicht. Der kleine Mittelständler braucht nur wieder besseren Wissens Flash und JS Ajax Applikationen. Und die Qualität des feinen Codes sieht er am Ende nicht oder nicht gleich.
Wo liegst du denn preislich?
Prrft. Ich hab mir gerade MyHammer mal angeguckt….
Sobald ich mal ernsthaft überlege dort mal mitzubieten werde ich mich lieber wieder irgendwo anstellen lassen.
Ich liefere einfach immer gute und saubere Arbeiten ab, halte meinen Zeitplan ein und kümmere mich um den Kunden. Der Kunde muss sich denken: “Wow! Diese Zusammenarbeit möchte ich nicht mehr missen.” Das ist in meinen Augen erstmal die Grundvorraussetzung. Klar gibt es auch Leute die ihre Arbeiten für weitaus weniger Euros verkaufen und das selbe bieten. Ich habe eben einige Kunden bei denen Geld eher zweitrangig ist. Ich weiß es ist schwer. Anfangs musste ich auch stark kämpfen.
Mein Stundenlohn hängt ganz von der zu verrichtenden Arbeit ab. Gestalterische Arbeiten ab 80€. Darunter fällt natürlich nicht das schreiben von HTML/CSS. Für Programmierung von z.B. PHP/MySQL/JS nehme ich 45€.
Zwischen 60 – 80 EUR, wenn das netto gemeint ist. Wobei ich die letzten Monate eigentlich nur noch Pauschalpreise auf den Verträgen stehen hatte, mal kurz nachgerechnet ergibt mehr pro Stunde. Aber irgendwie hab ich grad auch verdammtes Glück mit Firmen, bei denen 10.000 EUR irgendwo in die Portokasse gehört. Keine Ahnung, so ne Zeit hat vielleicht jeder mal. Ich hatte auch schon Aufträge oder Zeiten, da waren irgendwas mit 35 EUR pro Stunde normal. Kommt eben auf Zeit, Kunde und eigene Einstellung an, was man letztendlich bekommt.
Üüüübrigens, steh ich im DesignerIndex 08 mit 3 Seiten … . Kam neulich die Druck-PDF via Email, is noch jemand drinnen ?
Absolut krank diese Diskussion hier.
Wer in dieser Branche nach Stundenlohn arbeitet hat ja einen an der Klatsche O_o
Ich meine alleine die Vorstellung dass man bei dieser wirtschaftlichen Lage heutzutage jemanden findet der einem als Webdesigner 80 Euro / Stunde zahlt ist absurd.
Da ist dann entweder der Kunde einfach nur dumm und haut das Geld beim Fenster raus, oder man ist Webdesigner zum Spaß und ärgert sich nicht darüber wenn keiner anbeißt bei den Preisen.
Schon mal für z.B. für ein Unternehmen wie templatemonster.com oder ähnliches gearbeitet? Die zeigen dir den Vogel wenn du 80 Euro pro Stunde haben willst.
Haha, Traummännlein!
Ähm, japp John Ich glaube wir sprechen hier nicht von Templates für Wiederverkäufer, sondern von Kunden und da gibt es eben nicht nur Mediengestalter die für Hinz&Kunz Kleinwaren arbeiten … Ich kenne Freelancer aus Europa, die nehmen Aufträge unter 15.000 EUR gar nicht mehr an. Jop, sowas gibts … und nicht nur zwei oder drei.
Klar gibts sowas. Kennt sicher jeder von uns…
Aber wenn du mal bitte auf dem Boden bleiben würdest und nicht von “großen Personen” redest die hier nicht gevotet haben, sondern dich vielleicht auf die aktuellen Beteiliger dieser Diskussion konzentrieren würdest, wäre dass von Vorteil.
Wir können uns ja hier alle in die Finger schauen. Und ich sehe hier keinen der BMW, Audi oder sonstige riesen Unternehmen im Portfolio hat, die bereit wären 10.000 > zu zahlen.
Hätten wir die Frage der Größenverhältnisses dann geklärt können, wir uns ja wieder dem Wesentlich widmen.
Und zwar der Tatsache dass der Durchschnittsdesigner (ja dazu zähl ich uns auch) einfach überbezahlt ist, wenn er 80 Euro / Stunde verlangt. Fragt mal einer z.B. denn Herrn Ulf Theis (ist ja recht bekannt bei euch in der deutschen Design Szene und hat meiner Meinung was drauf ) bitte wie viel der verlangt. Also ich weiß es… und dass liegt bei Gott weit entfernt von 80-100 Euro / Stunde.
Schlimm wird es wenn ich mir Personen ansehen muss die ihren Kunden 6-8 Seiten HTML/CSS verkaufen, diese Seiten dann nur aus weißem Background, 8 Menüpunkten in Farbe, grauem Text und einem Logo (dass ohnehin vom Kunden gegeben wurde) bestehen und dafür 80 Euro /Stunde verlangen kommt mir einfach das Kotzen.
Dann redet man dem Dödel von Kunden noch ein, das sei professionell und man ist 10 Stunden daran gesessen und kassiert 800 Euro für ne Arbeit von max. 2 Stunden und einem Wert von max 100 Euro?!
Wie gesagt. In meinen Augen lächerlich diese Diskussion hier. Eventuell wäre ein neues Voting interessant; “Wie zockt ihr eure Kunden ab um 80 Euro /Stunde zu kassieren?”
Da käme sicher spaßigeres raus
Hey John, wenn du hier schon die Leute so mies anpisst, dann vergleich mal Bens Seite und Arbeiten mit deinen, dann weißt du warum er offensichtlich mehr verlangen kann als du!
Design kann man doch nicht nach Stunden verkaufen. Die Umsetzung dann, aber doch nicht das Design!
Ich halte 80 EUR auch für Abzocke, andererseits sehe ich die Erzeugnisse von Theis bspw. auch nicht ganz weit vorne. Sind zwei oder mehr Paar Schuhe, ob man mehr Applikationsprofi, Berater, Grafiker oder eben Webentwickler, CMS-Profi und Mikrografiker und Interface-Designer ist. Wenn einem das Vereinsheim Buxtehude 80 EUR pro Stunde zahlt, und das gibt es ist es ok. In Großstädten mit internetmündigen Kunden und nicht 10 sondern mehrere 100 Leute, die genau das gleiche tun können, geht das eher selten.
Allerdings wird man als One-Man-Show auch nie wirklich große Kunden für Websites haben. Für Grafiken / Illustrationen ok, aber auch nur mit einem Namen, der auch den Agenturen und Zwischenhändlern bekannt ist.
Bei Templates gibt es extremes Dumping, das ist klar, aber so unikat, einwandfrei und maßgeschneidert sehen die hier verlinkten Werkstücke auch nicht aus. Ich kenne hunderte, die das besser(!) machen würden und nicht für 80 EUR / Stunde, sondern für weniger.
Ich meine in einem Freelancer-Buch gelesen zu haben, das Grafiker / Gestalter auch im Bereich Webdesign mit und ohne Diplom sich auf 50 EUR die Stunde (brutto) einrichten müssen. Nur wenn man “überbelegt” ist und jeder deinen “Style” haben will, gibt es mehr. Das trifft aber nur auf Seiten mit “Style” und selten auf reine HTML Lösungen.
Also ums mal einfach ruas zu sagen: 50 Euro Direktkunden, 35 Euro Agentur. Da eigentlich niemals nach einzelnen Stunden abgerechnet wird, sondern das (bei mir) nur einen Kalkulationsgrundlage ist, ergibt sich eben mein Preis für z.B. eine Webseite aus den kalkulierten Stunden mal dem entsprechenden Preis.
Da ich auch für eine Agentur derzeit 2 Tage die Woche vor Ort arbeite, deren Getränke trinke, den Strom nicht zu zahlen habe etc. sind es 30 Euro/Stunde zzgl. Fahrtkosten (Fahrtzeit /2 * Stundenpreis).
Für manche Dinge habe ich Festpreise, wie z.B. eine Typo3-Präsenz oder einen Shop auf xt:Commerce Basis. Da fange ich dann bei Extensions etc an mit Stunden zu rechnen.
Habe ich einen Kunden shcon über einen längeren Zeitraum und bekomme immer wieder was von ihm, dann sind die Preise natürlich ein Stück weit angepasst.
Screendesign macht ein Freund von mir. Pi mal Daum lässt sich sagen, dass er 500 Euro für 2 Layoutvarianten nimmt. Die Detailanpassungen kosten dann kalkulierte Zeit * Stundenpreis.
Ärgerlich ist es einfach, dass es meist kein Budget für Pflichtenhefte gibt und daher alles ganz schnell recht schwammig wird. Da man den Kunden ja behalten mag, gibt man doch zu leicht zu sehr nach und ärgert sich nur. Wenn man aber einen guten Draht zu Entscheidern hat, dann lässt sich auch da reden.
@Claude, danke – auch wenn das Portfolio auf dieser Seite schon über ein Jahr unverändert vor sich hin gammelt und ich es vorziehe das neue nicht in jeder Diskussion anzuhängen.
@John, ich versteh deine Aussage nicht, aber Sie deckt sich auch nicht wirklich mit deiner Seite. Ich weiß ja nicht wie du auf Ulf Theis kommst, der sicherlich ein extrem kompetenter Mensch ist, keine Frage, aber eben auch nicht der einzige Freelancer in Deutschland.
Wenn er für seine Seiten, ( ich habe mir noch keine von Ihm angeschaut, lese aber hin und wieder im Blog ) laut deiner Aussage für einen Hungerlohn arbeitet, ja dann ist das seine Sache.
Wenn du mir mal noch kurz erklären könntest und ich gehe mal davon aus du bist 1. nicht zu 100% Selbständig, wenn überhaupt und hast 2. keine Familie zu erhähren. Wie man denn von 25 EUR Brutto überleben kann, dann wäre ich dir sehr dankbar.
Zu deiner Frage mit den Porfolios, also ich habe inzwischen “nur” 3 sehr große und bekannte Firmen im Kundenstamm, welche alle wesentlich mehr als 80 EUR die Stunde zahlen (wollen), die ich aber nicht als Referenz vor mir her schieben darf. Ja John, sowas gibts.
Ich halte das auch nicht für Abzocke. Abzocke defeniere ich, wenn der Schüler von nebenan eine Seite betreibt die einen in dem Glauben lässt, er wäre Webdesigner, oder wenn der Freelancer auftritt wie eine Werbeagentur oder wenn Leute die ganz scheinbar keine Ahnung von Grafik & Design haben, sich Webdesigner nennen. Gleiches gilt für den Code, wo noch immer sogenannte Agenturen zu Monster Preisen Seiten mit Tabellen erstellen, im Vertrag aber eine barrierefreie Seite deklariert haben.
Soll ich weiter machen ? Das sind solche Leute, die etwas von SEO erzählen und noch nicht einmal fähig sind H1 – H6 zu vergeben, wo die Bilder keinen alt/title haben, wo sich die SEO auf Google Webmastertools beschränkt.
Das sind Leute, die sich bei Joomlaportal fertige Templates runterziehen und dann den Kunden so ein Teil, nur mit leicht angepasster CSS und einem eigenen Headerimage für gutes Geld verkaufen.
Ich entwickle meine Konzepte für die Seiten selbst und programmiere die Seiten auch selbst. Egal ob xHTML oder CSS oder JavaScript oder sonstwas. Gleiches gilt für das Layout. Wenn ich mich jetzt aber mal umschaue, was mit mir noch im Becken schwimmt, dann finde ich nicht das ich überteuert, sondern oftmals sogar noch zu billig bin.
Mein aktueller Kunde hatte für seine letzte Internetseite über 40.000 EUR gezahlt, an eine namhafte Agentur aus Norddeutschland, ja üble Preise was ? Aber die Firmen wollen das bezahlen, nur was Sie im Gegenzug als Leistung erhalten haben, das nenne ich mal richtig derbe Abzocke.
Und jetzt entschuldige mich, der 60-80 EUR Freelancer muss nämlich am Sonntag arbeiten und kann sich nicht weiter solchen unausgereiften Diskussionen hingeben.
Lustig ist, das alles was schon einmal etwas mit dem Dreamweaver und mit Photoshop zusammen gebaut hat, immer gleich Webdesigner erster Güteklasse ist, man besuche hierzu mal myHammer und die dort bietenden Menschen, die sich über die low-Budget Preise aufregen, ist das jetzt ein Deja-vu ?
Von 25 EUR wund weit weniger brutto leben viele Menschen in diesem Land – auch mit Familien, das zum einen.
Dein “alter” Portfolio validiert übrigens auch nicht und hat nicht annähernd was von einem Alleinstellungsmerkmal. Aber ok, wenn es funktioniert und du auf der Kontakt und Serviceschiene gute Arbeit leistest ist es völlig ok, das Geld zu nehmen / zu bekommen.
Nur würde ich davon ausgehen, dass das “aufm Land” leichter ist als woanders, Mundpropaganda geht selten weite Wege.
Agenturen liefern fraglos oftmals Müll, man schaue sich mal an welch tolldreiste Relaunches für große Firmen bei http://www.designtagebuch.de zu finden sind. Da möchte man keine Zahlen hören. Nur sind da mehrere Leute dran, die so eine Seite in 4 Wochen abfackeln, was ein Freelancer allein selbst ohne Schlaf nicht schaffen kann.
Das viel Bockmist als Webdesign auch von Freelancern oder Hobby-Webdesignern verkauft wird ist auch klar. Gleiches gilt für hauptamtliche Webdesigner mit niedrigen Lernkurven und wenig Talent. Eine andere Geschichte ist der Kunde, der das nicht gleich sieht, eher auf den Preis schaut oder Dünkel hat wenn er ein helles Großraumbüro schick sehen kann, dass sich Agentur nennt.
Stimmt, die alte Version validiert nicht, auch viele aktuelle validieren nicht, was aber weniger an meinem Code, vielmehr am benutzten CMS liegt. Zumal ich eine valide Seite keineswegs für etwas halte, was sich einen “Wimpel” auf die Brust kleben kann. Es kommt immer auf den Umfang einer Seite an und ab gewissen Größen ist es schier unmöglich im Web 2.0 und den verschiedenen Browseransprüchen auch noch valide Projekte raus zu klatschen. Oftmals kommt man um manche Hacks nicht rum, die nicht valide sind. Zumal ich gern wissen möchte wie du diese Seite auf HTML validität geprüft hast, da es defakto nicht möglich ist, das sagt dir auch der VS.
Du solltest nich vergessen, das das Portfolio über 1 Jahr alt ist und ich fast sagen möchte, das es zu dieser Zeit schon mehr als zeitgemäße Geschichten waren, zumal vor einem Jahr die Möglichkeiten einfach noch begrenzt waren. Man kann nicht von vornherein anfangen mit den großen zu spielen. Trotzdem kann ich mich nicht beklagen, ich habe inzwischen gelernt, das es gerade unter Designern viel Missgunst gibt, aber eben nur unter einer gewissen Sparte.
Zeige ich heute einem Miro von Drawingart meine aktuellen Geschichten, dann ist der Hellauf begeistert, obwohl er und das gestehe ich ein, ein paar mehr Level über mir spielt. Zeigt man schlechteren das Portfolio, wird immer alles runter gespielt.
Daran hab ich mich schon gewöhnt und ich achte auch nicht mehr darauf, weil ich weiß, ausschlaggebend sind nicht diese Nörgler. Wenn Oliver heute 100 EUR pro Stunde verlangt, dann gratuliere ich Ihm und freue mich das er an gute Aufträge ran kommt, Neid ? Weshalb, weil ich nicht in der Lage bin mich gut zu verkaufen ? Ganz sicher nicht.
Glaub mir, Firmen die solche Beträge zahlen, haben eigenene Marketingabteilungen und können sehr wohl einschätzen ob du es wert bist. Auf der anderen Seite gibt es auch genügend Firmen die meinen, je mehr man zahlt, desto besser ist die Leistung, auch wenn das fern ab jeglicher Realität ist. Wie oft habe ich Aufträge nicht bekommen, weil ich zu “billig” war ? Ach Gott, schon oft.
Wenn ich aber Jahre lang für Hinz&Kunz zu Cent Preisen gearbeitet habe, kann ich auch nicht erwarten, das ich einmal mehr bekomme, dann hab ich mir mein Label schon selbst zuzuschreiben.
Du sagst von 25 EUR Brutto pro Stunde leben viele in Deutschland, das mag sein, aber ich kann mir nicht vorstellen, das der Sinn hinter einer Selbständigkeit der Hungerlohn ist. Und ich bin auch der Meinung, das niemand sagt: “Ich darf nicht mehr verlangen, weil alle zu kleinen Preisen arbeiten” Wenn heute jemand für 2 EUR einen myHammer Auftrag annimmt, dann ist das sein gutes Recht, gleiches gilt für den jenigen der 100 EUR von einem gut zahlenden Kunden nimmt. Es kommt nicht auf den Preis an, sondern auf die Leistung und die Aufklärung. Wenn ich einen Kunden bescheisse, Ihm Arbeit als “gut” verkaufe obwohl es “unterste Schublade” ist, wenn ich Templates als eigene Arbeit abliefere, dann nenne ich das eine Frechheit.
Das es auf dem Land einfacher ist, als in der Stadt, das halte ich für ausgewachsenen Schwachsinn. Meine Kunden kommen nicht vom Lande, die wenigsten, soll ich dir erzählen warum ? Weil auf dem Land rein gar nichts für Werbung im Internet ausgegeben wird, jeder kennt irgend nen Schüler der einem das macht, das reicht auch schon. Das ist die ländliche Situation.
Kunden sind überall gleich. Zu meiner Zeit im Direktvertrieb sind die Leute auch ständig zu mir gekommen, ah hast du es gut in München ist es leichter als hier auf dem Lande. Dann bin ich aufs Land gezogen und die Leute haben mir erzählt das es in der Stadt wesentlich härter ist, als auf dem Lande. Gute Leistung wird überall in Anspruch genommen. Im Zeitalter von Internet, Telefon und Email, spielt die Geographische Situation keine Rolle mehr.
Eine Diskussion über “warum darfst du soviel verlangen?” halte ich für unsinnig, denn jeder meint immer er selbst ist die Krönung und nimmt auch nicht so viel. Wenn mich heute eine Agentur anruft und nach Unterstützung für Joomla fragt, weil ich im DE Team bin, dann kannst du diese Summe doch genauso verdienen, nur müsstest du dir dazu erstmal 3 Jahre aufs Maul geklatscht haben und für lau der Community stundenlang geholfen haben um irgendwann mal ins Team zu kommen. Alles hat immer zwei Seiten.
Zur Validierung: Firefox Plugin mit HTML Tidy – zack Quellcode und Fehleraufschlüsselung. Nicht-Geschlossene Tags sind eigentlich keine Frage des CMS, die Inline Styles war auch vor einem Jahr kein guter Stil. Generell benötigt die Seite wenig “Hacks”. Vielleicht mehr Rechtschreibung vom Code und Text
Das Joomla für dich funktioniert ist gut, halte ich aber nicht für ein Non-Plus-Ultra System. TYPO3 spielt da wohl in einer anderen Liga.
Wenn du “den Miro” gut kennst, wird er dir bestimmt nicht harsche Kritik um die Ohren hauen, zumal er im Bereich Flash ansässig ist, und die wenigsten dieser Zunft haben Gespür für die flashlose Welt des Webdesigns.
Wichtiger wäre mir an deiner Stelle da, als Auszeichnung und Wertschätzung, Einträge in CSS Gallerien. Schau dir mal http://www.styleboost.com an, das hebt die Ansprüche gleich um einige Level.
Man kann nicht gleich mit den Großen spielen? Richtig, aber sich an ihnen orientieren und nach höherem streben. Das meine ich ja mit Alleinstellungsmerkmal, das diese Preise auch rechtfertigt. Und die Mundpropaganda hält sich z.B. geografisch stark begrenzt.
Dass mit der Missgunst mag gut sein. Also das die vermeintlich unter einem liegenden vom Niveau als erstes Geldneiddiskussionen anregen, allerdings bin ich nicht so sicher, ob du richtig einschätzt auf welchem Intermediate Level du selbst (noch) bist. Was sich selbstverständlich ändern kann und wird.
Klar kann man als arrivierter Designer anderen mehr gönnen, aber wenn man ein Niveau hat, dass viele haben (oder zu haben scheinen, denn der Kunde entscheidet letztlich) beginnt nunmal der Preiskampf.
Hm, Tim – gib dir als arrivierter Designer doch einmal ein Gesicht, ich würde zugern einmal deine Arbeiten sehen. Meine Seiten sind genüge in CSS Galerien unterwegs, als kleine Auswahl treffen könnten wir mal faveup, Webcreme, DesignMeltdown heran ziehen. Oder wie wärs mit dem oben schon *angebermodus.an* DesignerIndex *angebermodus.aus* , stehst du in diesem Buch, mit einer, zwei oder drei Seiten ? Ich mein, es ist ja irgendwo ein Referenzbuch, sogar ein beliebtes, ganz so mind, wie du meinst bin ich dann wohl nicht. Auch wenn ich es schade finde, das dir mein altbackenes Portfolio nicht gefällt
Ich vergleiche mich nicht mit Miro, und ich habe auch schon hersche Kritik einstecken dürfen, keine Sorge, aber je höher das Level deines Gegenübers, desto weniger die Sprüche über den virtuellen Längenvergleich. Wo mein Level ist, ach das lege ich nicht fest, will ich auch gar nicht, ich habe kein Level. Ich mach meine Arbeit zur zufriedenheit meiner Kunden und ich mache es so, das es mir und den Besuchern spaß macht. Alles andere lassen wir mal außen vor.
Meine “Möglichkeiten” war auch nicht auf Technik bezogen, sondern eher auf “Zeit” und “Geld”, welches bei einer Neugründung einfach von vorn herein mal fehlt. An wem ich mich orrientiert habe, kann ich dir sagen, an den Leuten, die wirklich gute Seiten produziert haben und es noch tun, an selbigen orrientiere ich mich auch heute noch.
Es geht hier aber auch nicht um mich. Sondern um den Stundenlohn, wenn der in dieser Art überhaupt noch existiert, wie ich schon erwähnt habe, bin ich der Meinung das heute 90% der Arbeiten mit Pauschalpreisen ausgeführt werden und nur noch der Mehraufwand in den Verträgen mit einem Stundenlohn deklariert ist.
Lustig ist aber, das es scheinbar mehr als genügend Leute gibt, die einfach nicht klar kommen, wenn andere mehr oder weniger haben. Es gibt viele Menschen auf dieser Welt, die wahrscheinlich weniger machen als wir und das 100fache von uns verdienen, aber warum soll ich mich darüber aufregen, irgendwas werden die schon “richtiger” gemacht haben.
Nun webcreme ist doch ganz ordentlich. DesignerIndex kenn ich nicht. Falls du den Web Design Index / by Content meinst – und ich sag mal ich bin dort im 2stelligen Bereich vertreten, was nicht unbedingt ein Indikator ist (schicke was hin, kriege was zurück). Kommt drauf an mit wem man “spielen” will. styleboost / BestWebgallery / screenfluent / Tres Logos/ Web Design Portfolios (taschen) / netdiver / FWA / dope und wie sie alle heißen sind eher “Benchmark” für mich.
Das Geld das du bekommst ist auch nicht mein Problem und es sei dir gegönnt, nur dennoch sollte es dein Ziel sein weiter voran zu kommen und nicht veraltete Stile zu verwalten / dich darauf auszuruhen. Die eben kann bald jeder “klonen” und auch den Lohn aktiv dumpen.
Mein Gott Ben, du fühlst dich hier aber gleich persönlich angegriffen.
Man redet allgemein und du siehst alles auf dich bezogen.
So wichtig bist du auch wieder nicht.
Mir ist das jetzt egal ob eure Seiten valid sind, oder nicht, ist eure Sache. Ich will mehr zurück zum Thema.
Und da fällt mir nur eines dazu ein: Ich kann mich erinnern vor Jahren mal ein gutes Buch gelesen zuhaben. Titel “Traumberuf Webdesigner” (oder so ähnlich). Wer das gelesen hat weiß das der Stundenlohn von 80 Euro / Stunde pures Glück oder einfach nur eine Illusion ist.
Stellen wir uns nämlich mal bitte folgendes vor: Wir sind ein ganz toller Freelancer und bekommen von ganz tollen Großkunden viele Aufträge; wir verlangen 80 / Stunden. Und wir Arbeiten mal… ja…8 Stunden am Tag. Und Samstag und Sonntag nehmen wir uns frei von der harten Arbeit (was die Realisierung der Projekte schon mal unmöglich macht aber bitte). Das wären dann !!!3200 Euro!!! die Woche. 12800 im Monat!!! Das kommt ja schon an die überbezahlten, nichts tuenden EU-Parlamentarier ran.
Wenn wir uns mal das Voting anschauen, so müssten hier 23 Personen um die 80 Euro / Stunde bekommen.
Und das könnt ihr wem anderen erzählen. In meinen Augen Spaßvögel oder Wichtigtuer die das gevotet haben.
So viele Webdesigner mit Autos im Wert von 50.000 > Euro und luxus Häusern kenne ich nämlich nicht.
Vielleicht solltet ihr mal nochmal das Topic lesen. Hier geht es um Stundenlöhne von (”einfachen”) Webdesignern, nicht um die von (”wir können mehr”) Mediengestaltern.
Noch abschließend:
@ ben: 25 Euro / Stunde Hungerlohn?! Bei einer 40 Stunden Woche macht das im Monat 4000 Euro. Wenn du das als Hungerlohn bezeichnest würde ich gern wissen in welcher Traumwelt du lebst.
@ Claude: Wie schon zu Beginn gesagt, wir (oder zumindest ich) rede hier allgemein und habe niemanden persönlich angegriffen. Also spar dir bitte Wörter wie “anpissen”.
Mhm, ich fühle mich nicht angegriffen, weshalb auch. Nur gehen deine Rechnungen ja bei weitem auch nicht auf. 4000 EUR, bleiben nach Abzug von Märchensteuer noch 3300, hinzu kommt wahrscheinlich noch der eine oder andere Kundenbesuch, möglicherweise noch ein benötigtes Büro, deine Versicherungen, evtl. Firmenwagen, Steuer / etc. blubb blubb. Ja, stimmt ich rechne da geringfügig falsch, aber 4000 EUR Umsatz sind auf dauer nichts, wovon man sich eine Perspektive ausmalen kann. Kommt doch auch mal Krankheit, oder der Urlaub, oder sonst irgendwelche Dinge.
Stimmt John, ich lebe in einer Traumwelt, das gebe ich jetzt mal frech zurück. Ich möchte mal annehmen du bist nicht Selbständig, denn anders kann ich mir das “Oh, 4000 EUR im Monat” geschwafel nicht erklären. Stimmt schon, damit kann man durchaus über die Runden kommen, aber eben erstens keine Großen Sprünge machen und zweitens nie ausfallen.
Warum du 12800 EUR für unwahrscheinlich hälst, einen 8 Stunden Tag als Norm ansiehst, oder ein freies Wochenende für einen Selbständigen einplanst, das ist mir echt schleierhaft.
Ich fühle mich nicht angegriffen, geschweige denn fühle ich mich im Bezug auf deine Aufklärung wichtig, es ist mir eigentlich schlichtweg egal.
Was ist denn für dich ein einfacher Webdesigner ? Bist du das ? Sind deine Seiten, einfaches Webdesign ? Stand hier nirgendwo zur Debatte, folglich kann ich auch die Votings verstehen. Wieviel Wahrheitsgehalt dran ist, kann ich nicht beurteilen und ich sehe auch keinen Grund dazu. Was dann ein “wir können mehr” Mediengestalter ist, ist mir auch schleierhaft. Eine CI, einen Flyer, eine Cross-Media Produktion zu realisieren, ist das der “wir können mehr” Mediengestalter ?
Deine angesprochenen “ganz tollen” Aufträge, von “ganz tollen” Kunden, sind erstens nichts ungewöhnliches, sowohl für Agenturen, als auch für Freelancer, aber wohl eher nicht die Regel. Es gibt denke ich in jedem Geschäft eine “saure Gurkenzeit”, die könnte man aber von 4000 EUR im Monat nicht überbrücken. Soviel dazu.
Webdesign als einziges Berufsfeld im Mediensektor und davon zu 100% überleben, kann ich nicht beurteilen ob so etwas geht, bei mir würde es nicht gehen, man sollte irgendwo schon ein paar mehr Tasten am Klavier anspielen. Auch wenn ich der Meinung bin, man kann nicht alles machen, das kann niemand.
Ist Webdesigner überhaupt ein Beruf ? In dem ganzen Geröll, wo heute jeder, der schon einmal eine Go-alive Seite gemacht hat, gleich ein Webdesigner ist ?
Warum hälst du 50.000 EUR Autos für Träumerei ? Gut, ich fahre nicht annähernd sowas teures, dennoch kenne ich einige die das tun. Hinz&Kunz von nebenan fährt einen M3 E-Irgendwas auf jedenfall neu, wie der finanziert, geleast oder bezahlt ist, kann mir egal sein, aber er fährt das. Ich glaube ein großer Riss in diesem Gespräch ist, das die Hälfte der hier Anwesenden nicht zu 100% Selbständig, wenn überhaupt, ist und das folglich auch Welten zwischen den Ansichten und Einsichten sind.
Aber ich kann dich beruhigen, jeder der 80 EUR pro Stunde verdient, mehr oder weniger, veranschlagt auf die kalkulierte Zeit, nicht auf die letztendlich verwendete, der wird in ein paar Monaten wahrscheinlich kein Freelancer mehr sein, sondern sich Gedanken über das Einstellen von Mitarbeitern machen und fällt aus diesem Voting wahrscheinlich eh herraus.
Die Rechnungen gehen schon auf. Nur: erreicht man als Selbständiger selten “Vollbeschäftigung” eines Arbeitnehmers – es sind eher Phasen mit 15 Tagen mal 10 Stunden ohne WE am Stück und auch Dürrezeiten, die man eben für Weiterbildung und auch Marketing (nichts anderes sind auch “Awards”) nutzen muss. 25 EUR brutto die Stunde ergibt für den Angestellten schon einen ok-Lohn, aber auch kein 50.000 EUR Mercedes.
Zu der Gegenrechnung von Ben kommt ja noch neben der lächerlichsten Steuer überhaupt noch die ganz alltägliche Lohnsteuer, die man auch abführen muss. Ein Steuerberater ist hierbei eigentlich auch Pflicht, man spielt nämlich sonst stets mit dem Feuer. Hinzu kommt auch noch, dass man die gute alte und alles andere als günstige Krankenversicherung VOLL selbstzahlen darf – und wie Ben gesagt hat NIE ausfallen darf. Da gibt es noch so Aspekte wie Rente, Pflegeversicherung etc.
Wo ich aber im anderen Lager bin, ist die Sache mit dem Stundenlohn generell. Dieses Buch Traumberuf Webdesign kenn ich nicht, jedoch aber so eines für Grafiker wo eben 50 EUR als Norm gegeben wird. Und auch wenn die Preise für Lebenshaltung steigen, die Löhne tun es nicht und die Kunden haben nicht mehr in der Tasche und das Billig-billig-Geiz-ist-Geil Gefühl wächst und wächst in Deutschland (Walmart kann ein Lied davon singen).
Ob man sich Mediengestalter oder Webdesigner schimpft halte ich da erstmal für egal. Im Print-Design wird soweit ich (aus anderen Quellen) weiß nicht unbedingt besser bezahlt.
Mein Fazit: für die es schaffen nur mit Webdesign als Ein-Mann-Trupp zu überleben, meinen Glückwunsch. Ich hoffe das geht so weiter aber ich fürchte nicht zu lange. Mir persönlich gefällt die Planungssicherheit nicht und die vielen Stunden der Weiterbildung, die man selbst bezahlt oder gegen bezahlte Arbeit tauscht.
Oh noch was: wirklich ein gute Punkt von Ben die Frage ob Webdesigner ein Beruf ist. So gesehen schon und wie Designer ohne zusatz nicht geschützt. Es wäre allerdings eine gute Sache, wenn es für so etwas eine Direktausbildung oder ein Studium gebe, oder wenigstens Zertifikate von amtlichen Instituten. Prof. php.
Ich dachte irgendwie das ganze Gespräch über das es um Selbständige und nicht um Arbeitnehmer geht und das dies allen Beteiligten klar sei. Ein Arbeitnehmer mit so einem Stundenlohn, *lach*, na da wehre ich mich auch dagegen. Ich hab eine lustige Angestellte, die Ende August bis Ende September erst einmal 4 Wochen in Reha geht. Ich glaube kaum das es einen Chef im Lande gibt, der 60 EUR pro Stunde zahlt In unserem Gewerbe.
Aber wie Tim eben geschrieben hat, für einen Selbständigen, sind 4000 EUR Monatsumsatz “nichts” weshalb ich auch irgendwo bezweifle, das jemand mit 25 EUR die Stunde über die Runden kommt.
Mal abgesehen davon, das die meisten mit diesem Satz wohl mehr als 10 Stunden pro Tag und 60 Stunden pro Woche arbeiten müssen. Folglich eigentlich falsch sind im Bereich Werbung/Mediengestaltung/Webdesign.
Das Problem mit der Sicherheit, Tim, denke ich hat momentan jeder Selbständige, der nicht schon fest im Sattel sitzt und das seit Jahren. Für mich auch ein tägliches Greul an später zu denken. Die Fortbildungen sind noch das kleinere Problem, ich lerne meistens aus Workshops heraus oder eben mit Büchern und direkt am Auftrag. Die mehr verwendete Zeit ist dann eben die Investition in die Fortbildung. Obwohl mich so ein Kurs bei der Adobe School für Flash auch extrem reizen würde. Nur 4 Kurse kommen da ganz schnell auf über 4000 EUR und die Zeit muss man auch haben, bzw. das Geld eigentlich doppeln, da man in der Zeit auch nichts verdient.
Vielfach glaube ich liegt der Hund einfach da begraben, das man sich selbst zu billig anbietet und aus diesem Segment nicht mehr herraus kommt. Ich hab auch schon Seiten für knappe 1000 EUR gemacht, die vom Umfang her das 5fache Wert gewesen wären, aber was will man machen, wenn gerade keine Aufträge rein kommen, oder die Zeit eben grad flau ist. Nur, sowas wurde bei mir nie zur Regel und entsprechende Absprachen mit Kunden, das bleibe unter uns, haben einfach geholfen, das die Empfehlungen nicht mit den Worten:
“geh zu dem, da bekommst du das ultra billig”
gefallen sind. Ich denke das man als Freelancer einfach einplanen muss, später Angestellte und Co. einzustellen, da man wie du sagst, als Einzelkämpfer die nächsten Jahrzehnte nicht überleben wird. Zu schnell wächst der Markt und immer noch mehr Anbieter drücken rein. Wobei ich auch noch halbwegs die Meinung vertrete, gute Arbeit = immer Arbeit.
“geh zu dem, da bekommst du das ultra billig” ist ein gutes Stichwort. Irgendwann sollte man sich ein Level erarbeitet haben, von dem man nicht mehr nach unten hin abweichen sollte. Man sollte seine Arbeit generell nicht für zu günstig verkaufen, denn wenn man einmal billig war, dann wird man es schwer haben, jemals wieder auf vernünftige Gagen zu kommen.
Das allerdings wird schwer, wenn man den Fehler macht, sich nur auf kleine Mittelständler zu konzentrieren. Die jammern viel, reden überall rein und wollen nix zahlen. So zumindest meine Erfahrung.
Also nach dem Stundensatz von Webdesignern zu fragen – ohne irgendwelche Einschränkungen ist unsinnig. Es gibt seite, die kann ein Stundent für 5 Euro die Stunde machen – und auch gut machen. Und es gibt Projekte, bei denen würde ich mich nicht wagen, einen Spezialisten unter 80 Euro die Stunde einzustellen.
Ich habe mit großem Interesse die bisherigen Beiträge gelesen. Also bei mir hier im Osten werden Stundensätze zwischen 40-60 € gezahlt. Ich denke das ist ein fairer Preis für eine Dienstleistung. Denn nichts anderes ist es!
Die genannten 25€ auf 40 Stunden hoch zu rechnen ist Unfug und zeugt von Unwissenheit. Nur für die die das nicht nachvollziehen können:
Ich komme mit tatsächlich bezahlten Stunden gerade mal auf 50% meiner Zeit. Der Rest ist Akquise, unbez. Service, Buchhaltung, Weiterbildung und Drucker reparieren
Na und dann sind wir doch schon wieder bei 50€/h! Und wie gesagt, davon gehen ca. 35-50% Steuern ab, die Büromiete, die KV, die RV und nicht zuletzt die Technik und die Software, die nach 2 Jahren ALT ist.
Also eine gewisse Zeit mal für 25€/h zu arbeiten ist schon möglich, doch irgendwann kommt das dicke Ende und der Kunde wundert sich warum er nur noch “kein Anschluss unter dieser Nummer” zu hören bekommt.
Also lasst Euch nichts erzählen, für gute Arbeit könnt Ihr gutes Geld verlangen! Ihr tut Euch und Euren Mitstreitern einen Gefallen!
super. jetzt hab ich kopfschmerzen sollte um die uhrzeit sowas nicht lesen…
Hallo Ich habe mit Joomla schon einige Seiten für Kollegen oder Vereine etc. gemacht. Diese jeweils gratis. Ich möchte nun jedoch eine Page für eine kleine Firma erstellen. Ich benutze als Grundstein ein fertiges Joomla Template, ändere jedoch sämtliche Grafiken und ändere einige dinge im Quellcode.(ich weiss ist nicht gerade proffessionell) Habe jedoch zuwenig Erfahrung um ein eigenes Template aufzubauen.
Meine Frage ist nun, was für ein Preis würdet Ihr für eine solche Arbeit verlangen. Will kein Abzocker sein, jedoch vergehen dennoch bei jeder Page etliche Stunden.
hallo da sind ja viele unterschiedlicher meihnung! ich bin angehender webdesigner, will mich damit NEBENBEI selbständig machen und hab keine ahnung, was man da so verlangen kann. hab vorerst vor, eher einfachere designs anzubieten, aber natürlich nicht von vorlagen. also schon selbst entworfene seiten mit photoshop und dreamweaver. soll ich selbst abschätzen, wie viele stunden ich benötigen werde, oder pro seite verlangen, ….? wäre super, wenn mir jemand einen tip geben könnte
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